Die fünf größten Fehler, die man als Anleger besser vermeiden sollte

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Wenn es darum geht sein Geld sicher anzulegen ist man oft geneigt überstürzt zu handeln. Aus diesem handeln resultieren oft Fehler, welche, sich im Nachhinein gesehen, hätten vermeiden lassen. Dieser Artikel befasst sich mit den fünf größten Fehlern die Sparer und Anleger machen und wie Sie diese bestmöglich vermeiden:

1. Fehler: Impulsives Handeln
Emotionen beeinflussen die Entscheidungen von Anlegern. Leider führen Emotionen oft zu enormen Fehlentscheidungen. Die Extreme bewegen sich dabei zwischen Angst und Gier: In den Zeiten der New Economy, einer Ausnahmezeit an den Börsen gegen Ende des letzten Jahrtausends, wollte beinahe jeder Anleger über Nacht reich werden. Gekauft wurde damals was einen Namen hatte, egal welches Geschäftsmodell sich hinter wohlklingenden Bezeichnungen verbarg. Angst hingegen kann dazu führen, dass Anleger ihre Unternehmenspapiere zu früh verkaufen. Anleger können durch das strikte Befolgen eines Anlageplans gegen impulsive Anlageentscheidungen vorgehen. Entscheidend ist dann das disziplinierte Umsetzen der rationalen Anlageentscheidung.

2. Fehler: Alles auf eine Karte setzen
Wenn ein Anleger die nächste Erfolgsgeschichte der Börse zielsicher entdecken könnte, wäre es sinnvoll Haus und Hof auf dieses Unternehmen zu setzen und große Gewinne einzusammeln. Leider zeigt die Erfahrung, dass von den vielen Neustartern an der Börse nur wenige Unternehmen überleben und Anlegern die erhoffte überdurchschnittliche Rendite bringen. Daher empfehlen erfahrene Börsianer die Streuung des anzulegenden Kapitals. Das betrifft sowohl die Aufteilung auf Aktien als auch auf andere Anlageklassen wie festverzinsliche Anleihen (Rentenpapiere).

3. Fehler: Zyklisch einsteigen
Die Börsenkurse bewegen sich in der Regel in Wellenbewegungen. In unsicheren Zeit abwärts und in Boomphasen aufwärts. Da es im Moment der Geldanlage für jeden Anleger schwierig ist zu wissen, in welcher Phase sich ein Markt gerade befindet, sollte die Anlage eines größeren Geldbetrages nicht auf einen Zeitpunkt beschränkt sein, sondern auf mehrere Zeitpunkte aufgeteilt werden. Bei dieser Methode des „Averaging“ gelingt der Einstieg zu einem Durchschnittskurs und ein besonders schlechter Einstiegsmoment wird vermieden.

4. Fehler: Tipps ungeprüft folgen
Die Börse lebt von Gerüchten und Werbung für Aktien und Anlageprodukte. Bevor ein Anleger sich auf das Befolgen eines Tipps einlässt, sollte er prüfen von wem er warum welchen Tipp erhalten hat. Im Zweifel sollte man die Frage stellen, warum man ausgerechnet selbst diesen tollen heißen Tipp so früh erhalten hat. Grundsatz: Abkürzungen zum Reichtum gibt es an der Börse nur für die Tippgeber.

5. Fehler: Steuern sparen wollen
Das Sparen von Steuern ist ein Volkssport in Deutschland. Das wissen auch Anlageberater und Produzenten von Anlageprodukten. Auf Steuersparmodelle ausgerichtete Produkt- und Unternehmenskonstruktionen haben oft andere Nachteile. So fallen oft erst nur Verluste an und der Anleger ist lange Zeit an ein Produkt oder Unternehmen gebunden. Es gilt im Grundsatz: Steuern sind kein primäres Anlageziel wie eine ausreichende Rendite oder Liquiditätsüberlegungen. „Steuern sparen“ sollte nur das Sahnehäubchen „obendrauf“ auf ein ansonsten überzeugendes Anlageprodukt sein, das dem Anleger eine vernünftige Vorsteuerrendite verspricht.

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