Hauserwerb 2016 – welche Nebenkosten kommen auf Käufer zu?

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Wer 2015, oder auch 2016 plant, ein Haus zu erwerben, der muss mit diversen Nebenkosten rechnen. Grundsätzlich gibt es aber die Möglichkeit, die Höhe der Kosten vorab zu berechnen, so dass kein Käufer später eine böse Überraschung erlebt. Fakt ist, dass je nach Umfang zwischen 12 und 15% Nebenkosten bei einem Hauskauf anfallen können. Einige Steuern sind fix, andere sind unter anderem davon abhängig, in welchem Bundesland das Haus erworben wird. Die Grunderwerbssteuer, die beim Kauf einer Immobilie anfällt, ist in jedem Bundesland unterschiedlich hoch.

Wie hoch ist die Grunderwerbssteuer in Deutschland?
Die Grunderwerbssteuer wird von den Bundesländern festgelegt und ist demnach in jedem Bundesland unterschiedlich hoch. Derzeit liegt der niedrigste Steuersatz bei 3,5% und der höchste bei 6,5% wobei anzumerken ist, dass einige Bundesländer erst zum 1. Januar 2015 den Satz auf 6,5% angehoben haben. Hier einige Länder in der Übersicht:

Bayern: 3,5%

Sachsen: 3,5%

Schleswig-Holstein: 6,5%

Saarland: 6,5%

Nordrhein Westfalen: 6,5%

Der Prozentsatz richtet sich nach den jeweiligen Bedingungen des Bundeslandes. Er wird immer auf den Kaufpreis der Immobilie angewandt. Wer also ein Haus für 300.000 Euro kostet, muss dafür in Bayern (3,5%) rund 13.975 Euro an Grunderwerbssteuer zahlen. Im Bundesland Nordrhein Westfalen (6,5%) liegt der Wert bei 19.500 Euro, also rund 5.525 Euro höher.

Welche weiteren Gebühren kommen auf den Immobilienkäufer zu?
Zusätzlich zur Grunderwerbssteuer kommen noch weitere Gebühren auf den Immobilienkäufer zu. Die Gebühr für einen eventuell vorhandenen Makler liegt bei 3,57% des Kaufpreises und muss ebenfalls bei Vertragsabschluss gezahlt werden. Die Gebührensätze von Maklern sind zum Teil sehr verschieden. Es gibt auch Makler, bei denen der Prozentsatz deutlich niedriger ausfällt. In aller Regel ist es jedoch möglich, dass z.B. im Inserat oder zur Not durch persönliche Anfrage festgestellt werden kann, wie hoch der Prozentsatz des Maklers ist. Tipps zur Finanzierung gibt es häufig gratis im Internet. Auch Kreditrechner helfen, das eigene Vorhaben zu planen.

Beispiel für eine Nebenkostenberechnung beim Kauf einer Immobilie im Wert von 300.000 Euro:

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Ebenfalls gibt es Gebühren für die Eintragung ins Grundbuch sowie beim Notar, der die entsprechenden Kaufverträge erstellt und prüft. Viele Käufer setzen etwa 3% des Kaufpreises an, wenn sie die Gebühren von Notar und Grundbuchamt vorher berechnen möchten.

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