Geschlossene Fonds

Geschlossene Fonds werden nicht an der Börse gehandelt. Es handelt sich um unternehmerische Beteiligungen, bei denen der Erwerber Mitunternehmer (in der Regel Kommanditist) mit allen Chancen und Risiken wird. Wenn sich an dem Fonds genügend Anleger (Mitunternehmern) beteiligt haben, um in ein geplantes Investitionsgut zu investieren, wird der Fonds geschlossen, er werden also keine weiteren Mitunternehmer mehr aufgenommen. Investitionsgüter für geschlossene Fonds können neben Immobilen unter anderem auch Schiffe (Schiffsfonds), Windkraftanlagen, Zweitmarkt-Kapitallebensversicherungen (US-amerikanische, britische oder deutsche Lebensversicherungen), Venture-Capital/Private-Equity und Filme (Medienfonds) sein. Während der Beteiligungsdauer von in der Regel sieben und mehr Jahren ist ein Verkauf der Beteiligung häufig kaum möglich.